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DIABETES BEI DEGUS

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Degus reagieren anfälliger auf Diabetes als andere Haustiere

Degus sind extrem anfällig für die Zuckerkrankheit Diabetes, da sie nur recht geringe Mengen an Zucker selber verwerten können. Sie scheinen von Natur aus eine gewisse Insulinresistenz zu haben und können ihren Stoffwechseln nicht so anpassen, dass er zuckerhaltige Lebensmittel optimal verwertet. In Folge dessen kommt es zu einer Überzuckerung des Blutes.

Da Degus, wie alle anderen Nager auch, alles essbare gerne und reichlich annehmen, liegt es in der Disziplin des Halters seinen Degus wirklich nur das anzubieten, was ihr Stoffwechsel gut verarbeiten kann.

Degus dürfen nur artgerechte Leckerchen erhalten und sollten wegen einem hohen Fruchtzuckergehalt kein Obst bekommen. Statt dessen können Sie Ihre Degus besser mit Gemüse ernähren. Auf diese Art lässt sich das Risiko einer Zuckerkrankheit zumindest deutlich minimieren.

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Symptome, die auf Diabetes hindeuten

Diabetes entsteht durch Insulinmangel. Leider ist es häufig so, dass der Mangel an Insulin erst dann festgestellt wird, wenn der erkrankte Degu erblindet. In den meisten Fällen entwickelt sich Diabetes unbemerkt. Einen sicheren Nachweis kann man mittels eines Urintests (Teststreifen) versuchen. Allerdings reagieren die Teststreifen erst auf ziemlich hohe Konzentrationen, weshalb die Diabetes in diesem Fall bereits oft fortgeschritten ist. Ein Urintest in der tieräztlichen Praxis birgt ein hohes Risiko, falsche Ergebnisse zu erhalten. Oftmals ist es so, dass die vorstelligen Degus einen zu hohen Stresslevel aufweisen, um ein korektes Ergebnis zu erhalten.

Folgene Symptome können darauf hindeuten, dass Ihr Degu von der Zuckerkrankheit betroffen ist:

  • Sehr großer Durst und eine vermehrte Urinabgabe (durchspülen)
  • Eine schlechte Wundheilung.
  • Häufig wiederkehrende Infektionskrankheiten
  • Eine Trübung in der Linse des Auges.
  • Generelles Unwohlsein und Träge Reaktionen.

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Behandlung der Diabetes bei Degus

In fortgeschrittenem Stadium führt Diabetes bei Degus vor allem an den Augen. Oftmals verfärbt sich die Linse und trübt ein (Linsentrübung). Ein vermidertes Sehvermögen bis hin zur Blindheit sind die Folgen.

Da es momentan noch unmöglich ist Degus täglich eine entsprechende Dosis Insulin zu spritzen, besteht keine Aussicht auf einen Stillstand der Krankheit. Lediglich über die Nahrung lässt sich ihr Fortschreiten ein wenig verlangsamen.

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Diabetes oder Stoffwechselkrankheit?

Nicht immer handelt es sich gleich um Diabetes, wenn eines der oben genannten Symptome auftritt. Oftmals liegt eine Stoffwechselstörung vor. Sie sollten deshalb von Anfang an auf eine richtige und auch konsequente Ernährung Ihrer Degus achten. Denn wenn die gesundheitlichen Probleme erst einmal sichtbar sind, dann können Sie oftmals nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Die Deguhilfe Nord steht Ihnen bei Fragen rund zu dem Thema Stoffwechselerkrankung oder Diabetes telefonisch zur Verfügung.

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