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DEGUS AN GRÜNFUTTER GEWÖHNEN

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Langsam mit Grünfutter beginnen

In vielen Fällen ist ein Degu Grünfutter nicht gewöhnt, wenn er zu Ihnen kommt. Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie ihn extrem langsam eingewöhnen. Das Tier isst, was es mag – und achtet nicht darauf, ob es davon eventuell Durchfall oder Verstopfung bekommt. Deshalb dürfen Sie Grünfutter nur in kleinen, sich langsam steigernden Mengen anbieten, bis es am Ende einen ausgewogenen Anteil der täglichen Nahrung ausmacht. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten drei, vier Wochen vergehen in denen Sie die Verdauung Ihres Tieres stets im Auge behalten müssen. Sie können die Umgewöhnung mit darmfördernden Mitteln wie Bird Bene Bac unterstützen.

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Grundregeln zur Fütterung von Grünfutter

  • Alle Grünfuttersorten nur auf Zimmertemperatur verfüttern. Niemals direkt aus dem Kühlschrank.
  • Das Grünfutter sorgfältig waschen, um Rückstände aus dem Anbau oder der natürlichen Verschmutzung (Exkremente und so weiter) zu entfernen.
  • Grünfutter nach dem Waschen gut abtrocknen. Feuchtigkeit bringt Grünfutter schneller zum Gären, was wiederum Blähungen bei Degus verursacht.
  • Nicht aufgefressenes Grünfutter nach einigen Stunden aus dem Degukäfig entfernen. Dabei auch die Verstecke der Degus überprüfen.
  • Der Kräuteranteil an der Gesamtfuttermenge sollte in etwa 20% bis etwa 50% betragen.
  • Obst darf gar nicht verfüttert werden.
  • Beim Verfüttern von Kräuter die medizinische Wirkung mit berücksichtigen.

Bitte brücksichtigen Sie unsere EInzelseiten zum Thema Kräuter, Obst und Gemüse auf denen diese Punkte nochmals ausführlicher erläutert werden. Sie erreichen diese Seite über den Menüpunkt "Ernährung"

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Trinkwasser bleibt trotzdem notwendig

Es ist ein hartnäckiges und extrem schädliches Gerücht, dass Degus kein Trinwasser benötigen, wenn sie Grünfutter angeboten bekommenn. Fakt ist allerdings, dass ein Degu seinen Trinkwasserbedarf nicht über Grünfutter decken kann, oder zumindest nicht konstant.

An manchen Tagen mit viel Appetit auf Grünfutter kann die Aufnahme von trinkwasser sehr gering sein. Doch der bedarf ist individuell und variiert schon innerhalb der einzelnen Degus der Gruppe sehr stark. So haben einge versteckte Krankheitsbilder zum Beispiel zur Folge, dass der Trinkwasserbedarf rapide ansteigt. Zu erwähnen seien hier zum Beispiel alte Degus, deren Nieren nicht mehr wie die eines jungen Degus funktionieren. Das verursacht Durst, denn die Nieren wollen durchgespült und gereinigt werden.

Der Bedarf ist zudem Tagesform- und Bewegungsabhängig. Ganz zu schweigen von den Temperaturen. Es muss immer frisches Wasser im Degukäfig sein. Wenn ein Degu nicht trinken möchte, ist es nicht weiter tragisch. So hat er allerdings eine Wahl und kann seinen Bedarf selber bestimmen. Vom reichlichen Wasserangebot ist noch kein Degu gestorben, verdurstet allerdings schon.

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