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DEGUKÄFIGE VERNÜNFTIG UND SCHNELL REINIGEN

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Die Käfigreinigung

Die Einstreu im Käfig solte nur alle 2 bis 4 Wochen komplett gewechselt werden (je nach Menge und Beschaffenheit des Käfigs). Degus sind eigentlich geruchsneutrale Tiere, die allerdings durch zu häufige Reinigung zum markieren angeregt werden und so eventuell doch einen verstärkten Geruch entwickeln können. Größere Ansammlungen von Urin- und Futterresten sowie Exkrementen können bei Bedarf schaufelweise entfernt werden, denn sonst kommt es zur Bildung von Bakterien. Degus vergraben einen Teil ihres Futters sehr gerne und entziehen dies so dem Blick ihres Pflegers, was gerade bei Frischfutter zu den entsprechend schimmeligen Ergebnissen führt. Achten Sie bei der täglichen Inspektion auf Frischfutterüberreste.

Waschen Sie den Käfig regelmäßig mit heißem Wasser aus und bekämpfen Sie bereits entstandene Bakterienkulturen notfalls mit sehr wenig Essig - das ist am unschädlichsten für die Tiere und trotzdem gut wirksam. Sehr stark verdünntes Teebaumöl (ein Tropfen im Putzeimer) ist ebenfalls ein häufiger (aber leicht umstrittener) Reinigungstipp. Verwenden Sie bitte niemals scharfe Putzmittel oder gar Desinfektionsmittel. Auch wenn Sie es vielleicht nicht wahr nehmen, der Geruch dieser Mittel bleibt sehr lange im Käfig und die Tiere vertragen ihn nicht.

Nutzen Sie die Käfigreinigung auch dazu, frisches Astmaterial nach zu liefern und alt gewordenes, verschmähtes Heu zu entfernen. In einem Terrarium oder Aquarium müssen die Scheiben gelegentlich geputzt werden. Grobe Verschmutzungen kann man gut mit etwas flüssiger Handseife einweichen und die Scheiben anschließend mit einem Fensterabzieher / Leder trocken ziehen.

Anmerkung für Anfänger in der Deguhaltung

Für Anfänger stellt sich immer wieder die Frage: Was ist mit den Tieren, während der Reinigung? Nun, praktisch ist zum Beispiel ein Hausputz während des Freilaufs. Degus sind neugierig und werden sich über die Abwechslung freuen. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Freude an der Putzaktion nicht im Wassereimer oder eingeklemmt unter der Abdeckung endet. Wer feige ist kann auch eine Transportkiste benutzen (im Zoohandel als Plastikterrarien bezeichnet) und die Degus dort zwischen parken. Sofern sie sich das gefallen lassen. Übrigens gehört eine Transportkiste in jedes Haus mit Tieren. Ein Gang zum Tierarzt kündigt sich nicht vorher an und ein verängstigtes oder krankes Tier sollte dann nicht noch in einen Pappkarton (mit zukünftigem Loch) oder ähnliches gestopft werden.

Je nachdem was für eine Einstreu man verwendet und auch in welcher Tiefe kann es sein, dass eine Grundreinigung weniger oder häufiger durchgeführt werden muss. Holzspäne ist zum Beispiel nicht so saugfähig wie Strohpellets. Am besten probiert man etwas nach dem eigenem Geschmack und dem seiner Mitbewohner aus. Und vielleicht ist die perfekte Einstreu zwar etwas teurer - aber dafür kommt man mit der gleichen Menge doppelt so lange aus wie mit einem günstigeren Mittel.

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